Neue Broschüre zu den Stolpersteinen in Greifswald erschienen

Ergänzend zum digitalen Stadtspaziergang hat die Partnerschaft für Demokratie Greifswald eine neue Broschüre „Stolpersteine in Greifswald – Ein Rundgang“ veröffentlicht. Diese kann hier abgerufen werden.

Wer ein gedrucktes Exemplar möchte, kann sich bei der Partnerschaft melden. Außerdem sind die Hefte nun an folgenden Orten verfügbar:

  • Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus (Lange Straße 49/51)
  • Buchhandlung Martina Scharfe (Lange Straße 68)
  • STRAZE (Stralsunder Straße 10, zur Mittagszeit geöffnet)
  • Literaturzentrum Koeppenhaus (Bahnhhofstraße 4/)
  • Stadtinformation (Markt)

verquer Radio – eine Sendung zum Thema Stolpersteine

Wir möchten außerdem darauf hinweisen, dass verquer Radio eine Sendung zum Thema Stolpersteine aufgezeichnet hat. Sie ist am 4. und 11. Februar jeweils um 9.00 Uhr im Radio auf 98,1 MHz zu hören (in Greifswald und Umgebung, sonst im Livestream) Nachhören kann man die Sendung in der verquer Mediathek.

Direktlink zum Radiobeitag

In der Sendung: Ein Rundgang durch das verschneite Greifswald auf der Suche nach einigen ausgewählten Stolpersteinen. Wir erinnern an einige Menschen, die in Greifswald gelebt haben und aufgrund ihrer jüdischen Herkunft, ihres politischen Engagements oder ihrer Sexualität von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Außerdem haben wir drei Interviews geführt. Darunter mit Jürgen Wenke, der die Lebensschicksale von aufgrund ihrer Homosexualität verfolgten Männern ehrenamtlich recherchiert und so auch das Leben von Kurt Brüssow, für welchen der neuste Stolperstein im Dezember 2020 vor dem Theater verlegt wurde. Auch Matthias Tuve kommt zu Wort, der Studentenpfarrer im Jahr 2012 war, als alle damaligen 11 Stolpersteine herausgebrochen und gestohlen wurden. Von der Pfarrerin Elisabeth Dibbern erfahren wir unter anderem, wie genau die Recherche und das Aufarbeiten der Lebensschicksale für die Stolpersteine eigentlich aussieht.

Artikelfoto: PFD Greifswald